Gegründet wurde der Jugendclub Kröv am 30. Juli 1999 von 32 Gründungsmitglieder. Ein, von der Gemeinde zur Verfügung gestellter, Keller diente als provisorischer Jugendraum. 2002 begann man mit der Renovierung eines Hauses, welches der Verein von der Gemeinde mietete. 2005 erfolgte die Eröffnung des neuen Jugendzentrums Kröv.In den weiteren Jahren wuchs der Verein sowie sein Anwesen zu einem der größten Verein des Dorfes.
Der Verein ist selbstverwaltend, d.h. das der Verein keinen Träger hat - nur durch die Eigeninitiative der Mitglieder trägt sich der Jugendclub.
Vor 1990 gab es immer wieder Aktionen von Jugendlichen (z.B. Karnevalswagen) um der Gemeinde zu verdeutlichen, wie wichtig ein Jugendraum für das Moseldorf Kröv sei.
- Sommer 1990
Durch viele Aktionen, die von der Jugend ausgingen, wurde die Gemeinde Kröv aktiv und rief eine Jugendversammlung ein. – Ein Jugendvorstand wurde aus den Anwesenden gewählt, die einen, von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Jugendraum, führen sollten. - Januar 1991
Eröffnung U-Boot unter Leitung des Jugendvorstandes - das Jahr 1993
Jahrhunderthochwasser – U-Boot wurde mit kompletter Einrichtung geflutet – keiner aus dem Jugendvorstand sah sich für die frühzeitige Räumung des Jugendraumes zuständig und auch nach dem Hochwasser ließ sich kein Verantwortlicher sehen - 19. Januar 1999
Jugendliche, die vorher nichts mit dem Jugendraum zu tun hatten, räumen das U-Boot nach dem Hochwasser aus und säubern es. - bis Sommer 1993 lag U-Boot brach – KEINER kümmerte sich mehr um den Raum
- Juni 1993
wiederum begeben sich Jugendliche, die meisten halfen schon im Januar, an die Arbeit, den Jugendraum herzurichten. Leergut, welches die ganze Zeit noch im Raum stand, wurde abgegeben und mit dem Pfandgeld von 105,35 DM kaufte man 1 Kiste Cola, 2 Kisten Bier. Fast jeden Abend fuhr man auf den Schwimmbadparkplatz und verkaufte dort die Getränke um so ein Startkapital für den Neuanfang im U-Boot zu sammeln. Tagsüber ging man immer wieder in den Raum um ihn herzurichten. - August 1993
man bildete intern einen neuen Vorstand aus den Leuten, die sich seit Januar um den Raum gekümmert hatten und eröffnete das U-Boot – JETZT, wo der Raum wieder „nutzbar“ war kamen die alten Vorstandsmitglieder und wollten den Raum wieder selbst verwalten oder man bestand darauf, die Schulden in Höhe von 2200DM zu übernehmen – die Übergabe an den alten Vorstand wäre das erneute AUS des U-Bootes gewesen, daher entschloss sich der neue Vorstand, die Schulden zu übernehmen und den Raum zu führen. - Oktober 1993
die neue Leitung führte zu einem großen Erfolg so dass die Idee geboren wurde, den Jugendraum komplett zu renovieren und umzubauen. - Oktober bis Dezember 93
Umbau und Renovierung wird im großen Stil durchgeführt. Die komplette Elektrik wurde neu verlegt, die Wände mit einem spezial Anstrich für Hochwasserräume versehen und die Theke neu gemauert - immer mehr Jugendliche helfen und eine große Finanzielle Spende einer Kröver Firma rettete uns vor dem Bankrott, da man sich doch ein wenig übernommen hatte – wir waren eben noch jung und riskierten einiges. - Anfang Dezember 93
Eröffnung des Jugendraums nach Umbau - Ende Dezember 93
erneut Hochwasser – aber diesmal handelte man direkt. Als die ersten Meldungen im TV kamen wurde der komplette Raum in der Nacht geräumt und das ganze Inventar auf die oberste Etage des Weinbrunnen gestellt. Das, so dachten wir, sei ein sicherer Ort – leider war das späte 93ér Hochwasser erneut eine sehr hohe Flut, so dass selbst auf der obersten Etage des Weinbrunnens das Wasser 40cm hoch stand und das gesamte Inventar somit wieder den Fluten zu Opfer fiel - Januar 94
von Aufgabe keine Spur! Wieder räumte & reinigte man den Jugendraum und richtete den Jugendclub erneut ein. - Februar 94 – Oktober 94
das war nun eine Hochwasserfreie Zeit und der Jugendtreff lief sehr erfolgreich; so manche Party (alleine Karneval und Weinfest wurden gigantisch) gefeiert. Die Kröver Jugend wuchs merklich zusammen – Jugendliche, die sich vorher noch nicht einmal „Hallo“ sagten waren nun gute Freunde. Natürlich fehlten uns grundlegende Erfahrungen, einen Jugendraum zu führen, aber wir versuchten unser Bestes. Dennoch gab es leider negative Seiten. Nicht immer war man sich mit der Nachbarschaft über die Lautstärke unserer Musik und wegfahrende Autos einig, so dass es doch schon mal zu kleinen Streitigkeit mit der Nachbarschaft kam – diese endeten in einer Anzeige aus welchem Grund die Gemeinde nun gezwungen war, den Raum zu schließen. - 28. Oktober 1994
Aufgrund der Nachbarschaftsprobleme gab es für die Gemeinde und Jugendvorstand keinen Ausweg mehr – es fand die letzte Party im U-Boot statt. Das letzte Lied war zugleich für uns das Moto für die Zukunft: Queen-the show must go on – als Martin Rolf und Jörg Steilen die Türe des Raumes ins Schloss fielen lies und zuschloss schworen sich die Beiden so lange weiter für einen neuen Jugendraum zu kämpfen, bis die Beiden die Türe eines neuen Jugendraumes aufschließen können. Der Raum wurde unterdessen als Lagerraum vermietet und stand der Jugend nun endgültig nicht mehr zur Verfügung - November 1994
Keiner konnte die Schließung des U-Bootes so einfach hinnehmen und so suchte man nach einer Lösung für das Problem. Klar war, das man Geld benötigte – es kam die Idee, eine Diskoveranstaltung durch zu führen und das so schnell wie möglich, denn man wollte wieder so schnell wie möglich einen neuen Jugendtreff. So setzten sich 5 Leute zusammen und suchten nach einem geeigneten Termin – am Besten sollte die Party ja noch in diesem Jahr stattfinden. Man legte sich auf den 23.12. fest und da dieser Termin so nah an Weihnachten lag hatte die Veranstaltung auch schnell ihren Namen – die JesusChristBirthday Party war geboren. Martin Rolf, Christian Klein, Sascha Hamm, Andreas Knodt und Jörg Steilen gingen erneut ein Risiko ein um einen Jugendtreff in Kröv schnellstmöglich zu realisieren. Einfach war die ganze Sache nicht – uns fehlte es an Erfahrungen mit solchen Veranstaltungen – das größte Problem war der Veranstaltungsort, die Weinbrunnenhalle – denn bisher war ein Bierverkauf in dieser Halle nicht erlaubt – aber einen Diskoabend ohne Bier? – so stellte man einen Antrag auf Bierverkauf in der Weinbrunnenhalle für den 23.12. – die Gemeinderatssitzung auf der über unseren Antrag abgestimmt wurde fand in Kövenig statt. Martin Rolf, Thomas Löwen und Jörg Steilen waren auf der Sitzung anwesend und bekamen die Abstimmung live mit – 8 JA und 7 NEIN Stimmen – das war unser erster Erfolg – wir durften Bier an unserer Veranstaltung verkaufen. Weiter gab es mit dem Namen unserer Veranstaltung Probleme – viele Leute störten sich an dem Namen. So weigerte sich z.B. die Bitburg Brauerei Banner mit dem Aufdruck JesusChristBirthday Party zu drucken. Aus Rücksicht druckten wir den eigentlichen Titel nur klein auf unsere Plakate Wir hatten keinen leichten Stand im Dorf, waren uns aber sicher, die Veranstaltung durchzuführen! - 23.12.1994
es war soweit und die Arbeit hatte sich wirklich gelohnt: 580 Leute feierten die 1. JesusChristBirthday Party. Somit war klar – diese Party machen wir nun jedes Jahr! - Kappensitzung 1995- selbst hier blieben wir mit einem Sketch über unsere Veranstaltung nicht verschont. Saßen 2 ältere Damen auf einer Bank vor der Raiffeisenbank und unterhielten sich, als plötzlich laute Musik zu hören war – „Ja jetzt sitzen wir schon so lange hier, nun ist schon Weihnachten“ – „Wie kommst du denn darauf?“ fragte die eine die Andere – ei hör mal, es kommt laute Musik aus der Weinbrunnenhalle – also muss schon Weihnachten sein“ …
- bis Dezember 1997
veranstalteten nun die 5 Leute zusammen mit vielen Helfern aus dem Ort und Umgebung die Party. 1997 wurde ein Mitglied wegen persönlichen Differenzen ausgeschlossen. 2 Jahre später schied ein weiteres Mitglied, allerdings freiwillig aus beruflichen Gründen, aus der Truppe aus. Die übrigen 3 Leute gründeten eine Firma namens SEC, die nun die JesusChristBirthday Party durchführte. Als der neue Kindergarten geplant wurde, stellte man den Antrag auf Unterkellerung um dort einen Raum für die Jugend einzurichten. Dieser Antrag wurde jedoch aus Kostengründen nicht bewilligt. Das die Party nun von einer Firma durchgeführt wurde lag einigen Leuten aus dem Dorf schwer im Magen und man suchte nach einer Lösung, die Party wieder in Zusammenhang mit dem Ziel Jugendraum zu sehen. Öffentlichen Druck gab es durch vermehrte Beschwerden von Schulhofanwohner – denn da es keinen Jugendtreff mehr gab, traf sich die Jugend wie in den Jahren zuvor auf dem Schulhof - Mai 1999:
Martin Rolf, Kai Löwen und Jörg Steilen setzten sich an einen Tisch und beschlossen, einen eingetragenen Jugendclub zu gründen. - 30.07.1999
32 Gründungsmitglieder gründen den Jugendclub Kröv der erste Vorstand bestand aus: 1. Vorsitzender Martin Rolf, 2.Vorsitzender Kai Löwen, Kassierer Thorsten Schleyer, Schriftführer Jörg Steilen, 1. Beisitzer Christina Weißkopf, 2.Beisitzer Wolfgang Klein und 3. Beisitzer Marco Beth - 19. November 1999
Wir eröffnen unseren neuen Jugendraum, der uns als Übergangslösung von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde - bis man einen geeigneten Raum für die Jugend gefunden hat – denn der jetzige Raum war ein kleiner Gewölbekeller unterhalb des alten Verkehrsbüros welcher keine großen Möglichkeiten bot. - 02.02.2002
begannen wir mit der Renovierung eines alten Hauses - durch Zuschüsse und sehr viel Eigenleistung bauten wir uns unser Jugendzentrum Kröv - 22.04.2005 offizielle Eröffnungsfeier des Jugendzentrums Kröv - DANKE an Alle, die uns geholfen haben, den lang geträumten Traum zu verwirklichen.
- 1999 - 2009
Wir feiern unser 10-jähriges Bestehen mit einem Fest im August
